Februar


Des Hobbygärtners Arbeitsjahr

beginnt schon oft im Februar


·Bei der regelmäßigen Kontrolle im Obstgarten auch mal die Mulchdecken unter den Bäumen und Sträuchern hochheben: Darunter könnten sich Mäuse eingenistet haben und großen Schaden anrichten.

·Gegen Wildverbiss Maschendraht um die gefährdeten Stämmchen legen.

·Frostfreie Tage für den Winterschnitt der Obstgehölze nutzen. Große Wund­flächen mit einem Verschlussmittel bestreichen.

·lm Obstgarten die erste Düngung vornehmen: Wird der Dünger auf denSchnee gestreut, kann er mit dem Schmelzwasser versickern.

·Im Herbst angelegte Leimringe müssen von den Obstbäumen entfernt undverbrannt werden.

· Für eine zeitige und reiche Ernte Hügelbeete anlegen und stabile, witte­rungsbeständige ,,Kästen“ für Hochbeete bauen.

·Tomaten, Paprika, Artischocken und Auberginen vorkultivieren.

·Sind von Vorjahren Gemüse- und Kräutersamen übrig geblieben, kann eineKeimprobe vor  Lücken und Enttäuschungen bei der Aussaat bewahren. 


Die ersten Blüten des Winterjasmins erscheinen zwar schon im Dezember und werden meistens durch die Januarkälte vernichtet. Nun öffnen sich bei milder Witterung unzählige Blütenknospen an den dünnen Trieben.

Die wärmenden Sonnenstrahlen verführen jedoch auch andere Gehölze zum Austreiben. Da dies viel zu früh ist, können Nachtfröste großen Schaden anrichten. Gitter Winterschutz sorgt hier für kühlen Schatten.


·Falls das noch nicht erfolgt ist, sollten Strauch- und Beetrosen spätestens jetzt vorsorglich schattiert werden.  

Wichtig im Februar                    

  • Baumverbot für Ameisen und Raupen. Neue Leimringe oberhalb der alten anbringen.

  • Überwinterte Schädlinge bekämpfen. Solange die Knospen noch geschlossen sind, spätestens aber bis zum Mausohrstadium, über winterten Schädlingen wie Blattläusen oder Spinnmilben mit Weißölpräparaten begegnen.

  • Die Kräuselkrankheit an Pfirsichen muss man beim Schwellen der noch geschlossenen Knospen mit Obst- und Gemüsespritzmittel (Kupferpräparat) bekämpfen.

  · Wildrosen, die keinen Winterschutz benötigen, schneidet man nun bei  frostfreiem Wetter. Ältere Triebe werden bodennah heraus genommen.

· lm Herbst gepflanzte Stauden kontrollieren, ob sie noch Bodenkontakt haben. Mitunter hebt der Frost die noch nicht eingewurzelten Ballen hoch.

· Termingerecht zeigen sich im Stein- und Staudengarten die ersten Blüten. Damit sie ungehindert ans Tageslicht kommen, Fichtenreisig und zusammen gewehtes Herbstlaub beiseite räumen. Bei starken Frösten nochmals abdecken.

·Schneeheide steht jetzt in voller Blüte. Anschließend den pflegenden Rück­schnitt nicht vergessen.

·Töpfe und Schalen mit Frühjahrsblühern möglichst so aufstellen, dass sie nach einer Frostnacht nicht von der Morgensonne getroffen werden.

·Eingelagerte Blumenzwiebeln und Knollen auf Faulstellen untersuchen; kranke Exemplare vernichten.

·Kübelpflanzen und Geranien aus dem Winterschlaf holen. Überlange Triebe einkürzen und die Pflanzen in frische Erde setzen. Licht, Wärme und Wasser sorgen für guten Start.

· Knollenbegonien, Canna und Lilien einpflanzen und antreiben.      

· Balkonblumen und einjährige Kletterpflanzen aussäen und auf der Fensterbank vorkultivieren.

 


Ist‘s im Februar kalt,

wird der Winter nicht alt.

 


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