MÄRZ   


·Die als Herbstschmuck in Kästen und Kübel gepflanzten winterharten Stauden (beispielsweise Segge, Schöterich, Gamander, Günsel und Wolfsmilch begrüßen den Frühling mit duftenden Blüten.

·Ausdauernde Trogbepflanzungen ausputzen und mit Frühjahrsblühern wie Primeln, Stiefmütterchen oder Tausendschön (Bellis) auffrischen.

·Den Winterschutz von draußen in Gefäßen überwinterten Pflanzen weg­nehmen; vorsorglich aber gegen Spätfröste griffbereit halten und bei Bedarf für Sonnenschutz (Schattierung) sorgen.

·Auch Topfobst muss geschnitten werden. Für Ballerinas und andere Obstgehölze ist jetzt vor dem Austrieb die letzte Gelegenheit für den Pflegeschnitt.

· Jetzt ist letzter Pflanztermin für Gehölze ohne Wurzelballen.  
· Mehrjährige Gemüsepflanzen wie Rhabarber oder Artischocken können
in großen Gefäßen gehalten und abgeerntet werden. Pflanzen besorgen.                  
· Kübelpflanzen, die dunkel und kühl überwintert wurden, bekommen jetzt
einen hellen und wärmeren Platz im Haus, Gewächshaus oder Wintergarten,
nachdem sie umgetopft wurden,
· Immergrüne Freilandgehölze können als Dauergäste in geräumigeGefäße gepflanzt werden.

·Wenn sich am Haselnussstrauch die bislang als braune Würstchen zu erkennenden männlichen Blüten­stände aufplustern und gelb farben, hat der Frühling die Oberhand gewonnen.

·Den Winterschutz von Gehölzen und Stauden wegnehmen, damit sich darunter nicht die Hitze staut. Darauf achten, dass die schon vorhandenen neuen Triebe nicht beschädigt werden.

·Rosen von Winterschutz befreien, ausputzen und bei Bedarf zurückschneiden. Vor dem Abhäufeln Dünger auf den Erdwall streuen; beim Ausbreiten der Erde wird er dann gleich verteilt.

·Rosen und andere Ziersträucher, die jetzt erst gepflanzt werden, dagegen vorsorglich anhäufeln und noch ein paar Wochen mit Reisig vor Sonne und Kälte schützen.

·Immergrüne Hecken können jetzt stark zuruckgeschnitten (verjüngt) werden;

·Zu groß gewordene Beetstauden, die im Sommer oder später blühen, können geteilt und umgepflanzt werden.  

·Frühlingsstauden als Containerpflanzen kaufen; sie sollen gut durchwurzelt und reich mit Knospen besetzt sein.

·Sommerblumen, die nicht frösteln (beispielsweise Kornblumen, Ringelblumen, Goldmohn, Schleierkraut und Steinbrech), auf den vorbereiteten Beeten aussäen.

· Levkojen, Löwenmaul, Sommerastern, Sommermargeriten oder Studentenblumen sollten vorkultiviert und ins kalte Frühbeet ausgesät werden.

·Verfilzten Rasen vertikutieren, um Moos und abgestorbene Pflanzenteile zu entfernen. Dann bekommen die Rasengräser wieder Luft und Platz zum Wachsen.

·Nach niederschlagsarmen Wochen Rhododendren und andere Immergrüne ausgiebig wässern.

·Wenn nötig, jetzt Austriebsspritzungen gegen überwinternde Schädlinge vornehmen.

·Gemüsebeete vorbereiten, düngen und für die Aussaat dann fein aufgrubbern.

·Möhren, Schwarzwurzeln, Puffbohnen, Rettiche, Schnittsalat aussäen; Radieschen oder Dill als Spurensaat zwischen Möhren‘ verwenden,

·Schwarze Folienstreifen zwischen die Reihen legen. Sie erwärmen den Böden und unterdrücken das Unkraut.

· Die Folienstreifen werden auch gerne von Nacktschnecken als Unterschlupf genutzt, was das Absammeln erleichtert.

·Knospen der Beerensträucher und Kirschbäume mit speziellen Spritzbrühen vor Vogelfraß schützen.

·Obstgehölze können jetzt veredelt werden. Wo bestimmte Pollenspender fehlen, Reiser der gesuchten Art und Sorte einpfropfen.

· Jetzt können noch Obstgehölze ohne Ballengepflanzt werden. Anschließend die Baumscheiben und den Wurzelbereich der Sträucher mit Rindenmulch oder halbfertiger Komposterde abdecken.

                                                

Sät der Bauer im März zu früh,

ist‘s oft vergeb‘ne Liebesmüh...


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