Bringt Oktober Frost und Wind,

wird der Januar gelind.

 

Die braun glänzenden Kastanienfrüchte und signalroten Lampionblumen kündigen den Herbst an.

 

·Letzter Pflanztermin für zeitig im Frühjahr austreibende Stauden wie beispielsweise Rittersporn.

 

·Nicht wahllos die verblühten Stauden abschneiden; sondern jetzt, zu Saisonende, möglichst viele Samen und Fruchtständeals Winterschmuck stehen lassen.

                 

·Ziergräser grundsätzlich nicht im Herbst schneiden. Trockene Halme werden im Frühjahr ausgezupft.

 

·Sommerblühende Zwiebel- und Knollengewächse (Dahlien, (Gladiolen, Canna, Jakobslilien, Freesien) aus dem Boden nehmen und einwintern.

 ·Im Rosenbeet auf feuchtem Boden Patentkali (50 g/m2) ausstreuen, damit das Holz der Rosensträucher schneller den Reifeprozess abschließt und widerstandsfähiger wird.

 ·Robuste Schling- oder Klettergewächse wie Efeu, Wilder Wein und Geißblatt sowie früh blühende Laubgehölze jetzt pflanzen. Diese zurückschneiden, um das Gleichgewicht zwischen Trieben und Wurzelmasse herausstellen.

 ·Wenn noch nicht erfolgt, sollte der Rasen jetzt ein letztes Mal gemäht und gedüngt werden. Hierfür einen Dünger nehmen, der mehr Kali und Phosphor und weniger Stickstoff enthält. Das macht die Rasengräser winterfest

 ·Beste Pflanzzeit für Formschnitt- und Windschutzhecken aus sommergrünen Laubgehölzen; Immergrüne Hecken, auch Buchseinfassungen, besser im April oder August pflanzen.

 ·Ist der Herbst trocken, immergrüne Gehölze möglichst oft und durchdringend wässern.

 ·Freiland-Alpenveilchen sind für einen frühzeitigen Winterschutz aus Laub oder Fichtenreisig dankbar.

 

Um der Vermehrung von Nacktschnecken rechtzeitig vorzubeugen, soll­te im Herbst die Erde in den Beeten mehrfach gelockert werden. Dadurch gelangen die abgelegten Eier an die Erdoberfläche. Die Vögel werden diese Leckerbissen dankbar annehmen.

 ·Spätestens jetzt Paprika, Auberginen und Blumenkohl abernten.

 ·Rosenkohl, Grünkohl, Winterwirsing, Porree, Spinat und Feldsalat mit Folientunnel überbauen, Das erleichtert die Ernte im Winter.

 Wintermangold auf den Beeten anhäufeln.

•Unreife Tomaten abnehmen. Bei 18 bis 20 Grad Wärme reifen sie auch im Dunkeln im Zimmer nach.

 Chinakohl verträgt zwar Minusgrade von 6bis 8 Grad, darf jedoch nicht in gefrorenen Zustand geerntet werden. Bei verpasstem Erntetermin kurzfristig einen großen Plastikcontainer zum Auftauen über die Pflanzen stülpen.

 ·Bleichsellerie kann über Wochen im Vorratskeller aufbewahrt werden wenn man Ihn mit Wurzeln aus dem Boden nimmt und diese in Sand oder Er­de einfüttert. Manschetten Im hellen Keller dranlassen, im dunklen entfernen.

 ·Winterendivien kann man in Töpfe pflanzen und luftig aufstellen.

 ·Mediterrane Kübelpflanzen vor dem ersten Nachtfrost ins Haus holen.

 ·Leer geräumte Balkonkästen und Töpfe als Blickfang mit Nadelgehölzzweigen und -zapfen, mit Beerenschmuck und Samenständen füllen.

                · Geräumige frostfeste Gefäße können klein bleibende Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze als Dauergäste beherbergen. Jetzt zur Pflanzzeit kann man Zwiebeln von kleinen Frühjahrsblühern dazu stecken.

 

·Üppige Herbst- und Winterarrange­ments aus Zierkohl, Heide und ande­ren Herbstblühern pflanzen. Die bun­ten Zierkohlblätter leuchten besonders intensiv bei frostigen Temperaturen.

 

·Kalebassenfrüchte abnehmen und im Heizungskeller luftig zum Trocknen aufhängen oder auslegen.

·Gehölze in große Gefäße setzen.


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