Regeln für die Gestaltung von Gärten:

Pflanzen Sie nicht einfach drauf los, sondern entwickeln Sie zunächst ein Konzept (eventuell mit Hilfe eines Gartenfreundes).
Denken Sie an die Ausmaße Ihres Gartens und prüfen Sie, welche Gestaltungselemente wieviel Platz benötigen.
Teilen Sie Ihren Garten in Quartiere bzw. in Bereiche ein, die unterschiedliche Funktionen haben. Bilden Sie Räume.
Achten Sie auf Blickbeziehungen. Ein Erlebnisgarten bietet vielfältige und immer wieder neu zu entdeckende Perspektiven.
Wählen Sie die Pflanzen so aus, daß es immer irgendwo blüht.
Bedenken Sie Himmelsrichtungen: Wo fällt die Sonneneinstrahlung zu welcher Tageszeit ein?
Planen Sie vertikale bauliche Elemente ein, die kleine Gartenflächen optisch vergrößern (z.B. abgesenkter Teich, höhergelegter Sitzplatz, Pergola, Zäune, Holzschutzwände).
Gestalten Sie nicht nur mit Pflanzen. Auch Steine, Findlinge oder Wasserspiele bereichern den Garten und sind Blickfang.
Schaffen Sie Atmosphäre durch Farbigkeit und Düfte der Pflanzen, Geräusche durch Wasserspiele sowie Licht und Schatten der Vertikalen.
Bestimmen Sie Gartenmöbel, Skulpturen oder Pflanzkübel, die zu Ihnen passen, sowie deren Materialien.
Planen Sie für die Zukunft: Eine Sandkiste könnte in ein paar Jahren, wenn die Kinder groß sind, in einen Teich umgewandelt werden.
Erzeugen Sie Erlebniswelten mit Gegensätzen sowohl bei Pflanzen als auch mit baulichen Elementen: hoch und niedrig, bunt und einfarbig, geschlossen und offen.
Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten oder Ruhepunkte. Das kann etwa eine Bank sein, die genau dort steht, wo am längsten die Abendsonne scheint.
Kaufen Sie Pflanzen erst dann, wenn Sie wissen, wozu diese verwendet werden: als Solitär, in der Gruppe, im Beet, als Heckenpflanze, zwischen Steinen oder im Topf.
